Vermächtnisse und Testamente

Selbstverständlich ist auch der klassische Weg der Zustiftung über ein Testament an mittendabei möglich. Wenn Sie über den Tod hinaus ein Zeichen setzen möchten für das Leben, so können Sie sich mit Ihrer persönlichen Nachlassregelung für die Arbeit von mittendabei entscheiden. Hierbei können der gesamte Besitz oder auch nur einzelne Immobilien oder Gegenstände vererbt werden. Man kann damit Häuser ebenso vererben wie andere Wertgegenstände, z.B. Gemälde oder Sammlungen.

Ein Testament in ordentlicher Form kann zur Niederschrift eines Notars oder durch eigenhändiges Testament des Erblassers errichtet werden. Grundsätzlich empfehlen wir, dass Sie sich wegen der unterschiedlichen Möglichkeiten, wie ein Testament verfasst werden kann bzw. zu verfassen ist, mit einem Rechtsanwalt oder Notar in Verbindung setzen. Nur dieser kann Ihnen eine gesicherte Rechtsauskunft geben und Sie dahingehend beraten, ob Sie eine gemeinnützige Stiftung wie mittendabei beispielsweise im Wege eines Vermächtnisses oder einer Erbschaft bedenken wollen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen hierzu zusätzlich informativ zur Seite.

Wissenswert ist, dass mittendabei als gemeinnützige Stiftung von der Erbschaftssteuer befreit ist. Erbschaften, Vermächtnisse oder Schenkungen kommen damit in voller Höhe dem Stiftungszweck zugute.

Behindertentestament

Wertvolle Informationen zum Thema Behindertentestament finden Sie in der Broschüre "Vererben zugunsten behinderter Menschen" von Katja Kruse und Günter Hoffmann vom Bundesverband für körper- und mehrfach behinderte Menschen e.V.

Wir senden Ihnen diese Broschüre gerne zu. Sie finden Sie aber auch unter folgendem Link: http://bvkm.de/recht-ratgeber/ 

Eltern behinderter Kinder erhalten in dieser Broschüre umfassende Informationen zum Thema Behindertentestament und welche Besonderheiten bei der Errichtung solch eines Testaments zu beachten sind.

Mit einem Behindertentestament können Eltern verantwortungsvoll das eigene behinderte Kind zusätzlich absichern. Zum anderen eröffnet es die Möglichkeit ebenso verantwortungsvoll einen Beitrag zur wirksamen Hilfe für andere behinderte Menschen zu leisten, deren Eltern weniger begütert sind. Indem Eltern im Behindertentestament verfügen, noch vorhandenes Vermögen nach dem Tode ihres Kindes zur unmittelbaren Einzelhilfe für andere behinderte Menschen einzusetzen, leisten sie einen Beitrag im Sinne des Gemeinwohls.

Die Broschüre informiert im ersten Teil über erbrechtliche und sozialhilferechtliche Aspekte  der Testamentsgestaltung. Am Beispiel einer Familie wird das Thema Behindertentestament praxistauglich und ausführlich erläutert. Es werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie der anspruchsvolle Weg zum richtigen Testament erfolgreich gegangen werden kann. Der zweite Teil widmet sich kurz und prägnant dem Thema Vorsorge für die Bestattung.

Auf der Homepage des Bundesverbands für körper- und mehrfach behinderte Menschen e.V. unter der Rubrik Recht & Ratgeber kann die Broschüre kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden. Dazu in der Übersicht auf Vererben zugunsten behinderter Menschen klicken.

Die Autoren der beiden Broschüren

Katja Kruse, Rechtsanwältin und Referentin für Sozialpolitik und Sozialrecht beim Bundesverband für körper- und mehrfach behinderte Menschen e.V. Düsseldorf (bvkm e.V.)

Günther Hoffmann, Rechtsanwalt und Notar, Vorsorgeanwalt, Fachanwalt für Erbrecht, Zertifizierter Testamentsvollstrecker, Bremen